Ethan Cross: Spectrum

Ethan Cross-Spectrum

August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank – das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur – und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern. Quelle

Der Thriller „Spectrum“ erschien im Juli 2017 beim Bastei Lübbe Verlag.

Da ich die Shepherd-Reihe von Ethan Cross unglaublich gut finde und auch seinen Schreibstil sehr mag, war es für mich keine Frage, ob ich dieses Buch lese.

Der Einstieg in das Buch fiel mir allerdings unheimlich schwer. Das Buch ist in drei Handlungsstränge geteilt, die am Anfang sehr verworren sind. Ein Handlungsstrang erzählt von den Geiselnehmern und ihrer Vorgehensweise (die ich auch erst mit Fortschreiten der Handlung verstanden habe), der andere von dem Ermittlerteam und August Burke und der dritte Handlungsstrang erzählt von Constable Isabel Price, damit startet das Buch.

Gerade der Handlungsstrang um Isabel Price war für mich erst mal schwierig zu blicken, den Zusammenhang mit den anderen Handlungssträngen hab ich erst nach und nach verstanden. Zudem fand ich diesen Teil der Handlung am schwächsten und überflüssigsten. Aber auch die Handlung rund um die Geiselnahme war für mich überhaupt nicht spannend, von „ultimativ spannend“, wie es der Klappentext verspricht, war keine Spur. Am besten gefallen hat mir, neben dem wirklich schönen Schreibstil von Ethan Cross, der schon im Klappentext angesprochene Charakter August Burke. Lediglich durch ihn erhält der Thriller einen gewissen Charm und das Ermittlerteam Tiefe und Persönlichkeit.

Insgesamt steckt hinter dem Thriller „Spectrum“ viel mehr als man auf den ersten Blick – beim Lesen des Klappentextes – vermuten mag. Wobei ich sagen muss, dass die Thematik, die sich erst kurz vor Ende des Thrillers offenbart nicht so meins ist. Am besten hat mir wirklich August Burk gefallen, mit dem ich gelacht und gelitten habe. Kein schlechtes Buch, mich konnte es jedoch nicht wirklich überzeugen.

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