Sue Moorcroft: Winterzauberküsse

Winterzauberküsse-Moorcraft

Liebesfunkeln braucht keinen Wunschzettel!
Hutmacherin Ava trifft Sam auf einer hippen Londoner Vorweihnachtsparty. Er hat einen Auftrag für sie: ein Hut als Geschenk für seine schwerkranke Mutter Wendy – vielleicht wird es ihr letztes Weihnachten sein. Als Wendy in Avas Studio kommt, glaubt sie voller Freude, Sam sei mit Ava zusammen. Sam bittet Ava, diesen Irrtum nicht aufzuklären, sondern so zu tun, als wären sie ein Paar – nur für die Vorweihnachtszeit…Quelle

Winterzauberküsse von Sue Moorcroft erschien im November 2016 beim S. FISCHER Verlag.

Da ich ein großer Fan von weihnachtlichen Liebesromanen bin, musste dieses Buch einfach bei mir einziehen. Beim Lesen merkte ich allerdings recht zügig, dass das Buch nicht 100%ig das ist, was ich gesucht bzw. erwartet hatte.

Das Buch beleuchtet immer abwechselnd die Erlebnisse und Gedanken von Sam und Ava, die sich auf einer Weihnachtsfeier kennenlernen. Sam hat von Anfang an ein Auge auf Ava geworfen und umgarnt sie nach allen Regeln der Kunst. Ava hingegen schlägt sich mit einem lästig-fiesen Ex-Freund rum und muss ihr Hutgeschäft ankurbeln, um sich über Wasser zu halten. Sowohl Ava als auch Sam waren mir von Anfang an sympathisch, allerdings hat es mich beim Lesen schon etwas gestört, das Ava sich sehr oft selber im Weg steht und die Dinge verkompliziert. Dadurch bleibt auch die Romantik teilweise auf der Strecke. Vielleicht hatte ich auch falsche Erwartungen, aber Weihnachtsstimmung vermittelte mir dieser Roman leider nicht. Meiner Meinung nach steht Weihnachten in diesem Roman auch nicht im Mittelpunkt. Der Titel des Romans trifft es doch ganz gut.

Durch Avas Beruf der Hutmacherei erfährt der Leser einiges über verschiedene Hutformen, wie Hüte gemacht werden und welcher Hut zu welchem Anlass passt – ein wirklich interessantes Handwerk, das bildlich und gut verständlich dargestellt wird. Eine andere Thematik, die von Seite zu Seite mehr in den Blickpunkt des Romans rückt, ist die schwere Erkrankung von Sams Mutter. Die Erkrankung wird jedoch, nach meinem Empfinden, nicht zu sentimental dargestellt, sodass kein überdurchschnittlicher Taschentuchverbrauch beim Lesen entsteht.

Alles in allem ein nettes Buch, das man Lesen kann, aber nicht muss. Mich hat es leider nicht aus den Schuhen gerissen. Wenn Ihr einen schönen, weihnachtlichen Liebesroman sucht, kann ich Euch folgende Romane empfehlen: Olivia Miles: Weihnachten in Briar Creek und Jenny Hale: Winterzauber im Kerzenschein.

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