Andreas Gruber: Die schwarze Dame

Andreas Gruber-Die schwarze Dame

Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft … Quelle

Der Thriller „Die schwarze Dame“ von Andreas Gruber erschien im Dezember beim Goldmann Verlag. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Da ich ein großer Fan der Maarten-S.-Sneijder-und-Sabine-Nemez- Reihe bin, wollte ich natürlich auch den Auftakt der Reihe um den Ermittler Peter Hogart lesen. Und es hat sich gelohnt.

Der Leser begleitet den Ermittler Peter Hogart nach Prag, um dort eine vermisste Kollegin zu finden, die einen Kunstbetrug aufdecken wollte. Bei seinen Ermittlungen stößt Hogart auf einige mysteriöse Gestalten und gräbt sich immer tiefer in die Prager Unterwelt. Gemeinsam mit der Privatdetektivin Ivona Markovic sticht er dann in ein Wespennest, die Ereignisse überschlagen sich und eine wilde Hetzjagd beginnt.

„Die schwarze Dame“ hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert. Ein wirklich guter Krimi, der ohne Details von brutalen Morden und künstlich aufgebauschte Spannungsmomente auskommt. Auch die Figur Peter Hogart kommt ohne Ecken und Kanten aus und überzeugte mich durch seine „Normalität“ und engagierte Arbeitsweise. Gut gefallen hat mir zudem die Führung durch Prag. Das Buch ließ sich flüssig weglesen und zog mich von Seite zu Seite mehr in seinen Bann. Gerade die zweite Hälfte ist unheimlich spannend und lädt zum Miträtseln ein. Durch mehrere clevere Wendungen wird es nie langweilig oder vorhersehbar. Allerdings würde ich das Buch eher dem Genre Kriminalroman zuordnen.

Sehr empfehlenswertes Buch vor allem für Leser, die einen guten Krimi zu schätzen wissen.

Im April erscheint das Buch „Die Engelsmühle“, der 2. Fall für Peter Hogart.